Die Herzatmung: Wie du jeden Tag Energie tanken und dein innere Mitte finden kannst.


In diesem Artikel zeige ich dir, wie die Herzatmung von Matrix Live funktioniert. Sie ist eine grundlegende Atemtechnik von Matrix Live. Wer sie regelmässig ausführt, hat mehr Energie, Stabilität und kann besser bei sich bleiben. Davon profitieren nicht nur Hochsensible, sondern auch jene, die regelmässig Stress oder starken Veränderungen ausgesetzt sind.

Die Herzatmung besteht aus zwei Elementen: der Ujjayi-Atmung und einer Visualisierung. Richtig ausgeführt ist sie ein hilfreiches Tool, um Energie zu tanken und gleichzeitig seine innere Welt zu harmonisieren. Wenn du sie einmal gelernt hast, ist die Herzatmung schnell und einfach ausgeführt. Dahinter steckt aber viel mehr als nur eine Technik.

Die Herzatmung aktiviert das Herzchakra

Wenn ich vom Herzen spreche, dann meine ich nicht das physische Herz, sondern das Energiezentrum in der Mitte unserer Brust: das Herzchakra. Dieses ist unser stärkster Energie-Transformator. Es ist der Schlüsselort für Transformation und eignet sich ideal zum Umwandeln von Energien, wie z.B. unsere Gefühle.

Negative Gefühle und energetische Blockaden können den Energiefluss im gesamten Energiesystem ins Stocken bringen. Das kann sich in einem diffusen Unwohlsein manifestieren. Mit der Herzatmung können solche Hindernisse transformiert werden. Die Energie kann wieder fliessen, Leichtigkeit und ein kräftigendes Wohlbefinden setzen ein.

Was die Herzatmung bewirkt

Sie verbindet Gegensätze wie „oben und unten“, „innen und aussen“, „Leichtigkeit und Kraft“. Damit wird ein positives Kraftfeld aufgebaut und Harmonie in das Energiesystem gebracht. Es ist die Verbindung von unserem göttlichen Kern und der Energie der Manifestation.

Bei der Herzatmung nutzen wir die Kraft des Visualisierens, um die Gegensätze zusammenzubringen. Hier stellen wir uns einen weissen und einen roten Lichtstrahl vor.

  1. a) Der weisse Lichtstrahl bewirkt Leichtigkeit, Verbundenheit, Klarheit, Freude und Weite.
  • Durch das viele, oft auch negative Denken, entstehen dichte Energien um den Kopf herum. Sie vernebeln die Wahrnehmung, machen die Sinne unklar. Jeder Sinnesreiz wird zu viel und wird als unangenehm empfunden. Dadurch werden wir unzufrieden und leicht reizbar. Die Leichtigkeit des Seins geht verloren.
  • Der weisse Lichtstrahl mit dem leichten goldenen Glanz durchdringt diese dichten Energien und bewegt sie sanft nach unten.
  1. b) Der rote Lichtstrahl bewirkt Kraft, Boden, Erdung, Stabilität, Selbstbewusstsein.
  • Schwere Energien/Emotionen wie Müdigkeit, Trauer, Unzufriedenheit, Erschöpfung aus dem Becken/Bauch-Bereich geraten mit dem roten Lichtstrahl in Bewegung.
  • Durch diese Bewegung nach oben werden die schweren Energien verfeinert und dadurch schrittweise aufgelöst.

Die Ujjayi-Atmung hilft, die Energie zu fokussieren und die Absicht der Visualisierung zu verstärken.

Die Zusammenführung der Energien

Bei der Herzatmung werden beide Lichtstrahlen im Herz zusammengeführt, damit sie sich dort vermischen können und es eine Transformation gibt. Durch die Absicht und Vorstellungskraft reinigen beide Lichtstrahlen das Energiesystem und geben uns mehr Raum und Leichtigkeit.

Das energetische Herz ist ein riesiger Transformator, denn sein elektromagnetisches Feld ist 5000 Mal stärker als das des Gehirns. Mit der Herzatmung aktivieren wir unser volles Potential.

Darum verbinden wir im Herzen die beiden Lichtstrahlen zu einer neuen, schönen Mischung. Sie beinhaltet alles, was es für eine liebevolle und kraftvolle Transformation braucht. Das Verbinden von oben und unten, innen und aussen, Kraft und Leichtigkeit bewirkt Zentrierung, Zuversicht, Vertrauen und Selbstsicherheit.

Mit der Einatmung ziehst du die Energien in dein Herz. Mit der Ausatmung verteilst du die neue Energie im ganzen Energiesystem, wobei ein Teil in den Raum um dich herum fliesst. Während du die Herzatmung machst, nutzt du die Ujjay-Atmung, um noch mehr Energie zu sammeln.

Harmonisierung des Umfelds

Wenn ein Mensch die Herzatmung ausführt, wird automatisch der Raum um ihn herum positiv aufgeladen. Das kann ein Büro sein, dein Schlafzimmer oder der Ort, wo du meditierst. Auf diese Weise entsteht ein positives Kraftfeld.

Kraftvoll ist es auch, wenn mehrere Menschen gemeinsam im selben Raum die Herzatmung ausführen, wie z.B. an einem Meditationsabend. Der Raum lädt sich positiv auf und jeder Einzelne ist mehr in seiner Kraft. Das Feld, das dabei entsteht, kann gut für die Arbeit mit Menschen genutzt werden. Viele meiner Seminarteilnehmer beschreiben im Anschluss an die Herzatmung, dass sie den Seminarraum heller, voller und harmonischer wahrnehmen.

Wie setze ich die Herzatmung im Alltag ein?

Wann immer du mehr innere Stabilität oder mehr Energie brauchst, ist die Herzatmung eine gute Wahl. Beispiele für die Herzatmung sind:

  • Am Morgen nach dem Aufwachen am Bettrand. Wenn Träume deine innere Welt aufgewühlt haben, bringt die Herzatmung Ruhe und Stabilität in dein System. Wenn du dich müde und schlapp fühlst, bringt die Herzatmung Schwung und Energie.
  • Vor einer wichtigen Besprechung bewirkt die Herzatmung, dass du kraftvoller und selbstsicherer auftreten kannst. Durch die Zentrierung wirkst du authentischer und kannst aus deiner Kraft heraus sprechen und agieren.
  • Bei Widerständen: Wenn es darum geht, eine Arbeit zu schreiben, die Steuererklärung auszufüllen oder einen Zahnarzttermin wahrzunehmen, bringt die Herzatmung die innere Harmonie, die es braucht, um die inneren Widerstände zu durchbrechen. Nach der Herzatmung hat man die Chance, es einfach zu tun und nicht mehr darüber nachzudenken.

Wie oft soll ich die Herzatmung ausgeführt werden?

Du kannst die Herzatmung ein bis drei Mal pro Tag machen. Dabei machst du 4-20 Atemzüge pro Session. Du kannst die Herzatmung so lange und so intensiv ausführen, wie du möchtest. Wichtig ist, dass du dich dabei wohl fühlst. Wenn es unangenehm wird, ist es Zeit, aufzuhören. Am besten ist es, wenn du lernst, auf deinen Körper zu hören. Bei manchen ist es nach 4-6 Atemzügen der Fall, dass sie aufhören möchten, bei anderen nach bis zu 20 Atemzügen. Es kommt ganz darauf an, wie präsent du gerade bist, was in deinem Energiesystem geschieht und wie die Tagesform ist.

Hier einige Hinweise dazu:

  • Kurz und intensiv: Je mehr Ujjayi (die geräuschvolle Atmung) du brauchst, um so intensiver wirkt die Energetisierung. Wenn du also mehr Energie brauchst, dann nutze die Ujjayi laut und deutlich.
  • Sanft und ausdauernd: Wenn du schon viel Energie zur Verfügung hast und diese mit der Herzatmung harmonisieren möchtest, dann kannst du Ujiayi auch weniger geräuschvoll (feiner) ausführen. Je weniger geräuschvoll die Atmung ist, desto länger wirst du die Herzatmung ausführen können.

 

Videoanleitung zur Herzatmung. Mehr dazu…