Short Story by Franz Kafka: “The Doorkeeper” to be read together with the Message of AAMichael 28/March/2014 (Bilingual)


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to be read together with the Messageof

Ascension may take place only in your heart !  –   Archangel Michael through Marc Gamma – dated March 28, 2014″

Franz Kafka: Franz Kafka: ore – Before the Law

Source

Copied from Wikipedia “Franz Kafka – Der Türhüter – The Doorkeeper”

ImageBefore the Law

Before the Law stands a doorkeeper. To this doorkeeper there comes a man from the country and prays for admittance to the Law. But the doorkeeper says that he is now the can not grant him. The man thinks and then asks if he so later will be allowed to enter. “It’s possible,” said the doorkeeper, “but does not say now.” Since the gate stands open, as always, and enters the doorkeeper to one side, the man stoops to peer through the gateway into the interior. When the gatekeeper notices that, he laughs and says: “If you are so drawn, try to go in despite my veto. But take note: I am powerful. And I am only the doorkeeper. From hall to hall there is one doorkeeper, each more powerful than the other. Even the sight of the third even I can not bear it any more, “These are difficulties the man has not expected from the country., The law is supposed to be everyone and always accessible, he thinks, but as he now the doorkeeper sees more detail in his fur coat, its great sharp nose and long, thin, black Tartar beard, he decides that it is better to wait until he gets permission to enter. The doorkeeper gives him a stool and lets him sit down sideways from the door itself. There he sits for days and years. He makes many attempts to be admitted, and wearies the doorkeeper by his importunity. The doorkeeper frequently has little interviews with him, asking him questions, and many other things about his home, but they are indifferent questions, as great lords put them, and in conclusion, he tells him repeatedly that he could not be let in yet. The man, who has equipped himself for his journey with much sacrifices all he has, however valuable, to bribe the doorkeeper. The doorkeeper accepts everything, but it says: “I take it only so you do not think you have missed something,” During the many years the man observes the gatekeeper almost continuously..P

 

He forgets the other doorkeepers, and this first one seems to him the only obstacle for entry into the law. He curses his bad luck, in the first years thoughtlessly and out loud, later, as he grows old, he only grumbles to himself. He becomes childish, and since it has also been recognized in the year-long study of the doorkeeper the fleas in his fur collar, he begs the fleas to help him and to change the doorkeeper. Finally his eyesight grows weak, and he does not know whether it is really darker or whether his eyes are only deceiving him. But he recognizes now in the darkness of a radiance that streams inextinguishably from the door of the law. Now he has not very long. Before his death gather themselves in his head all the experiences of all time to a question he has not yet asked the doorkeeper. He waves to him, since he can no longer raise his stiffening body. The doorkeeper has to low down self to him because of the size difference has changed the man’s disadvantage. “What do you know now?” Asks the doorkeeper, “you are insatiable. “” Everyone strives after the law, “says the man,” so how is it that in these many years no one but myself has ever begged for admittance? “The doorkeeper recognizes that the man has reached his end, and to his failing to achieve even hearing, he shouts at him: “No one else could ever be admitted here, since this gate was made only for you. I am now going to shut it. “

The concern of the householder << The verdict >>

Deutsche Originalversion

Franz Kafka: Erz – Vor dem Gesetz

Quellenangabe:

“Projekt Gutenberg.de”

type narrative
booktitle Erzählungen
title Vor dem Gesetz
author Franz Kafka
isbn 3-596-12664-9
copyright 1935 by Schocken Verlag, Berlin
sender hille@abc.de
corrector reuters@abc.de
note Metainformationen des Korrekturexemplars
firstpub 1924
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Vor dem Gesetz

Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne. Der Mann überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. »Es ist möglich«, sagt der Türhüter, »jetzt aber nicht.« Da das Tor zum Gesetz offensteht wie immer und der Türhüter beiseite tritt, bückt sich der Mann, um durch das Tor in das Innere zu sehn. Als der Türhüter das merkt, lacht er und sagt: »Wenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meines Verbotes hineinzugehn. Merke aber: Ich bin mächtig. Und ich bin nur der unterste Türhüter. Von Saal zu Saal stehn aber Türhüter, einer mächtiger als der andere. Schon den Anblick des dritten kann nicht einmal ich mehr ertragen.« Solche Schwierigkeiten hat der Mann vom Lande nicht erwartet; das Gesetz soll doch jedem und immer zugänglich sein, denkt er, aber als er jetzt den Türhüter in seinem Pelzmantel genauer ansieht, seine große Spitznase, den langen, dünnen, schwarzen tatarischen Bart, entschließt er sich, doch lieber zu warten, bis er die Erlaubnis zum Eintritt bekommt. Der Türhüter gibt ihm einen Schemel und läßt ihn seitwärts von der Tür sich niedersetzen. Dort sitzt er Tage und Jahre. Er macht viele Versuche, eingelassen zu werden, und ermüdet den Türhüter durch seine Bitten. Der Türhüter stellt öfters kleine Verhöre mit ihm an, fragt ihn über seine Heimat aus und nach vielem andern, es sind aber teilnahmslose Fragen, wie sie große Herren stellen, und zum Schlusse sagt er ihm immer wieder, daß er ihn noch nicht einlassen könne. Der Mann, der sich für seine Reise mit vielem ausgerüstet hat, verwendet alles, und sei es noch so wertvoll, um den Türhüter zu bestechen. Dieser nimmt zwar alles an, aber sagt dabei: »Ich nehme es nur an, damit du nicht glaubst, etwas versäumt zu haben.« Während der vielen Jahre beobachtet der Mann den Türhüter fast ununterbrochen. Er vergißt die andern Türhüter, und dieser erste scheint ihm das einzige Hindernis für den Eintritt in das Gesetz. Er verflucht den unglücklichen Zufall, in den ersten Jahren rücksichtslos und laut, später, als er alt wird, brummt er nur noch vor sich hin. Er wird kindisch, und, da er in dem jahrelangen Studium des Türhüters auch die Flöhe in seinem Pelzkragen erkannt hat, bittet er auch die Flöhe, ihm zu helfen und den Türhüter umzustimmen. Schließlich wird sein Augenlicht schwach, und er weiß nicht, ob es um ihn wirklich dunkler wird, oder ob ihn nur seine Augen täuschen. Wohl aber erkennt er jetzt im Dunkel einen Glanz, der unverlöschlich aus der Türe des Gesetzes bricht. Nun lebt er nicht mehr lange. Vor seinem Tode sammeln sich in seinem Kopfe alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage, die er bisher an den Türhüter noch nicht gestellt hat. Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Körper nicht mehr aufrichten kann. Der Türhüter muß sich tief zu ihm hinunterneigen, denn der Größenunterschied hat sich sehr zuungunsten des Mannes verändert. »Was willst du denn jetzt noch wissen?« fragt der Türhüter, »du bist unersättlich. « »Alle streben doch nach dem Gesetz«, sagt der Mann, »wieso kommt es, daß in den vielen Jahren niemand außer mir Einlaß verlangt hat?« Der Türhüter erkennt, daß der Mann schon an seinem Ende ist, und, um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an: »Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.«

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1 thought on “Short Story by Franz Kafka: “The Doorkeeper” to be read together with the Message of AAMichael 28/March/2014 (Bilingual)

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