Verse – geschrieben Anfang der 90er …


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Um meinen letzten Artikel von heute über meine Verwandlung zum unbeteiligten-bewusst-beteiligten Zuschauer hier zu vervollständigen, übermittle ich hierunter einige Verse die unbewusst so vorausschauend verfasst wurden, dass ich hier plötzlich feststelle, dass sie zwar vor ungefähr 20 Jahren geschrieben wurden aber in Wirklichkeit für diese Zeitlinie des Jetzts in der Verwandlung dieser Ära bestimmt gewesen sein müssen.

Als kleine Einspielung hier dieses Gedicht z.B.:2106c-hawaii

Neti – Neti

Es ist nicht dies und auch nicht das,

such auf dem Weg, was ich vergass,

prüf jedes Ding genau

und leg es aus der Hand.

Es ist nicht das,

ich fand nur irdnen Tand.

Ich bin auf dem Weg und bin so froh,

ich liebe das Leben,

brenn lichterloh,

denn Leb en is Weg zum göttlichen Licht.

Mein Herz, brenn’ nur weiter !

Verzage mir nicht !

Es brennt mir die Liebe ein göttliches Pfand,

ins Herz mir hier auf dem Weg durch das Land.

Die brennende Sehnsucht erweckt mir den Ruf,

Gewahrwerdung zu finden, in dem, was mich schuf.

Geschrieben 1992/3 Eva Maria Holstein

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Und wenn das nicht ein vollkommenes Channeln war, dann weiss ich auch nicht !  Ich stand auch damals gleichsam vor allen diesen kreativ geschaffenen Dingen wie Versen und gemalten Bildern immer wie eine Fremde und konnte selbst nicht so ganz begreifen, dass es aus mir herausgekommen war und mein Werken gewesen war.  Zu Recht, denn diese Dinge wurden mir ja eingegeben und ich konnte sie immer nur bewerkstelligen, wenn ich ganz tief in mir selbst hinunterging und eine Ebene dann erreicht hatte, aus der es nur noch herausfloss.

So ähnlich war es auch beim Malen … wenn ich eine Leinwand grundiert hatte mit dem Spachtel, fühlte ich mit  meinen Händen den Untergrund auf Muster hin nach und fragte dann das Bild, was ich hierbei an Hilfe geben konnte mit meinen Farben und Malen, damit ich ihm gerecht würde. Ich habe jedes kommende Bild immer auch als eine Art Wesenheit gesehen, dem ich mit zur Existenz verhelfen konnte und mich in dessen Dienst gestellt. Dabei habe ich an Verse, Gedichte oder Geschichten, manchmal auch Gebete und Choräle gedacht und sie vor meinen inneren Augen aufleben lassen. So entstanden dann all diese Bilder und ich wusste nie, wie sie wirklich entstanden waren als aus mir selbst und den inneren Gesichtern, die ich beim Malen gesehen habe.

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So tragen all diese in der Vergangenheit geschaffenen Werke von mir erst ihre Früchte im Jetzt aus, da wir uns auf dem Pfad der Verwandlung in ein neues Goldenes Zeitalter befinden, von dem schon Ovid geschrieben hat ” Aurea Aetas ….. ” soviel erinnere ich noch aus dem Lateinunterricht ….

Das sind nur einige der mir bewusstwerdenden Dinge aus den Jahren unserer Dualitätsvergangenheit, die für mich eigentlich ja nur persönlich bedeutsam sind. Aber möglicherweise wecken sie beim Lesen andere Begebenheiten hier in denen auf, die ihn oder sie veranlassen, auch auf diese innere Reise zu sich Selbst zu gehen ? Das wäre auch für mich sehr schön, wenn meine Schilderungen hier etwas entfachen, das auch andere Suchende auf ihren vorbestimmten Weg schickt. Dann wären diese meine Berichte erlöst aus ihrer Beschränkung und Begrenzung auf mich selbst und täten in der neugewonnenen Freiheit ihres Weges zu anderen suchenden Menschen etwas grundlegendes Gutes. Wie ich mir dies wünsche, kann ich wohl nicht ganz im vollen Umfang begreiflich machen !

Wie immer in bedingungsloser Liebe und Mitgefül grüsse ich euch alle hier

(Contra)Mary – Eva Maria – Havah oder noch besser :

Ich Bin, die ich Bin